Die Pfarrei Meiningen gehört zum Herrschaftsbereich des Würzburger Bistums.
Status: eigene Pfarrei des Bistums Würzburg
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Auch die Vergangenheit vergeht.
- Georg-Wilhelm Exler
Die Pfarrei Meiningen gehört zum Herrschaftsbereich des Würzburger Bistums.
Status: eigene Pfarrei des Bistums Würzburg
1542 endet die Zugehörigkeit zum Herrschaftsbereich des Würzburger Bistums. Meiningen kam anschließend zur Grafschaft Henneberg, welche 1544 die Reformation einführte.
Dadurch wurde Meiningen größtenteils protestantisch und nur ein kleiner Teil blieb katholisch und lebte fortan in der Diaspora. Nach dem Prinzip des Pfarrzwangs durften danach alle kirchlichen Handlungen nur vom zuständigen Pfarrer ausgeübt werden. Dieses Pfarrrecht genossen aber ab der Reformation die evangelischen Pfarrer.
Status: Diaspora
Man muß es wohl der Zuwanderung von Katholiken zuschreiben, dass sich mit der Entwicklung des Herzogtums Sachsen-Meiningens im 19. Jahrhundert eine kleine Gläubigenschar bildete.
Status: Diaspora
Der Kaplan von Wolfmannshausen, Wilhelm Rost, zieht nach Meiningen, um die dort stationierten katholischen Soldaten zu betreuen.
Status: Seelsorgstation von Wolfmannshausen des Bistums Würzburg
Das Drängen um Anerkennung führt im Jahre 1867 zur Verleihung der Rechte einer katholischen Kirchengemeinde (mit der Einschränkung der Finanzierung aus eigenen Mitteln) durch den Herzog Georg II..
Status: Kirchengemeinde von Wolfmannshausen des Bistums Würzburg
Am 28. Januar 1869 erhielt der katholische Geistliche auch das Recht, ein Kirchenbuch zu führen.
Status: Kirchengemeinde von Wolfmannshausen des Bistums Würzburg
1881 kam es zur Einweihung einer katholischen Kirche in Gegenwart des Herzoges Georg II. durch den Würzburger Bischof Franz von Stein. Von nun an wurde die Gründung einer Pfarrei angestrebt.
Status: Kirchengemeinde von Wolfmannshausen des Bistums Würzburg
Mit dem Staatskirchenvertrag zur Errichtung einer katholischen Pfarrei in Meiningen kam es im Juli 1894 zur Ernennung von Carl Hennemann zum Pfarrer von Meiningen durch das bischöfliche Dekret. Damit war man als eigene Pfarrei wieder dem Bistum Würzburg zugehörig.
Status: eigenständige Pfarrei des Bistums Würzburg
Das Bistum Würzburg errichtete 1920 das Bischöfliche Kommissariat Meiningen, um die Amtsgeschäfte im thüringischen Teil des Bistums wahrzunehmen.
Status: Pfarrei des Bistums Würzburg mit Bischöflichem Kommissariat
Bischof Julius Döpfner gründete Angesichts der deutschen Teilung 1949 die Dekanate Meiningen und Saalfeld, um nicht die Bindung zu den würzburgischen Pfarreien in Thüringen zu verlieren.
Status: Pfarrei und Dekanat des Bistums Würzburg mit Bischöflichem Kommissariat
1959 wurde das Bischöfliche Kommissariat zum Bischöflichen Generalvikariats ernannt und Joseph Schönauer als Generalvikar (ab 1967 Bischöflicher Kommissar) eingesetzt. Sein Nachfolger war Karl Ebert im Jahre 1970.
Status: Pfarrei und Dekanat des Bistums Würzburg mit Bischöflichem Generalvikariat
Aufgrund der wachsenden Mitgliederzahlen wurde die bisherige Kirche "Unbefleckte Empfängnis Mariens" in den 1940er-Jahren zu klein. Es gab zwar Pläne, die Kirche an anderen Stellen in Meiningen neu zu bauen, jedoch wurden diese Pläne von den DDR-Behörden verboten und nur ein Umbau ohne Unterstützung von staatlichen Baubetrieben gestattet. 1967 wurde das alte Kirchgebäude abgerissen und in den nächsten 5 Jahren mit finanzieller Unterstützung des Bistums Würzburg unter sich ständig verändernden Umbauplänen effektiv neugebaut. 1972 weihte Bischof Hugo Aufderbeck das neugebaute Kirchgebäude auf den Namen "Unsere Liebe Frau".
Status: Pfarrei und Dekanat des Bistums Würzburg mit Bischöflichem Generalvikariat
Mit der Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurde 1973 per Dekret des Heiligen Stuhls das Gebiet der Meininger Pfarrei dem neuen Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen zugeordnet, gehörte aber weiterhin rechtlich zum Bistum Würzburg. Leiter des Bischöflichen Amtes wurde als Apostolischer Administrator Hugo Aufderbeck, dem 1981 Joachim Wanke nachfolgte. Für die Meininger Gebiete standen ihm Weihbischof Karl Ebert (1973/74) und Dieter Hömer (1975–1990) zur Seite.
Status: Pfarrei und Dekanat des Bistum Würzburgs im Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen
Nach einem Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Thüringen über die Errichtung des Bistums Erfurt vom 14. Juni 1994 wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen am 8. Juli 1994 mit der Apostolischen Konstitution Quo aptius durch Papst Johannes Paul II. zum Bistum erhoben. Damit endete die lange Zugehörigkeit Meiningens zum Bistum Würzburg.
Status: Pfarrei und Dekanat des Bistums Erfurt
Bedingt durch den demografischen Wandel sowie den Kirchenaustritten sinkt die Zahl der Gläubigen beträchtlich – dies hat direkten Einfluss auf die Kirchenstruktur. Zum 1. Januar 2005 begann eine Strukturreform, mit der bis zum Jahr 2020 die Anzahl der Pfarreien des Bistums Erfurt schrittweise von 120 auf 33 reduziert wurde. Dies ist vor allem dem Priestermangel im Bistum geschuldet. Diese Reform traf auch die Pfarrei Meiningen, die zum Jahreswechsel 2020/2021 mit ihren damaligen Nachbarspfarreien Schmalkalden und Suhl als eine fusionierte Pfarrei (fortan "Kirchengemeinde") neu gegründet wurde.
Status: Kirchengemeinde und Dekanat des Bistums Erfurt
Die Zukunft basiert auf dem, was wir heute tun.
- Mahatma Gandhi